Was kostet die Beauftragung eines Maklers im Allgemeinen und was ändert sich durch das Bestellerprinzip?

Das sogenannte Bestellerprinzip, welches seit dem 1. Juni 2015 mit Inkrafttreten des Mietrechts-novellierungsgesetzes (MietNovG) gilt, erstreckt sich ausschließlich auf Mietwohnungen. Es besagt, dass derjenige, der den Makler beauftragt, ihn im Erfolgsfalle bezahlt. Die Höhe der Provision darf maximal zwei Monatskaltmieten (zuzüglich 19 Prozent Mehrwertsteuer) betragen.

 

Für Gewerbevermietungen sowie Kaufobjekte gilt dieses - dem Schutz des Endverbrauchers dienende - Gesetz nicht; hier kann die Provision frei verhandelt werden und orientiert sich an den marktüblichen Regelungen. Beim Verkauf einer Immobilie ist es weiterhin auch möglich, dass sich Verkäufer und Käufer die Maklerprovision teilen. In Nordrhein-Westfalen ist es üblich, dass jede Partei bei Kaufvertragsabschluss an den Vermittler jeweils drei Prozent des Kaufpreises (zuzüglich 19 Prozent Mehrwertsteuer) nach Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrages bezahlt.

 

Die Höhe der Provision und Verteilung der Courtage in den einzelnen Bundesländern im Vergleich:

Quelle: http://www.makler-vergleich.de/immobilienmakler/maklerprovision-hoehe-verkauf.html (Stand: 29.03.2016)

 

(Diese Angaben dienen der reinen Information und sind ohne Wertung und Gewähr.)

 

Aufgrund flacher Hierarchien ist es insbesondere kleinen Immobilienunternehmen möglich, auf die Innenprovision (Anteil des Verkäufers) zu verzichten. Zu diesen Unternehmen gehört swist-immobilien.